Heute ist der 17.05.2012

Silberbarren

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Wie Gold und Bronze wurde auch Silber schon um 2000 v. Chr. in handliche Barren gepresst, um es besser transportieren oder als Zahlungsmittel verwenden zu können. Heute werden Silberbarren hergestellt, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Edelmetall als Anlage in physischer Form zu erwerben. Im Regelfall weist jeder Barren einen Silbergehalt von 99% auf. Die gängigen Größen bei Silberbarren sind 10 Gramm, 20 Gramm, 1 Unze (31,1 Gramm), 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm, 500 Gramm, 1000 Gramm und 5000 Gramm. Auf Anfrage können bei vielen Banken zwar auch Barren mit einem Gewicht von bis zu 30000 Gramm erworben werden, doch lassen sich diese schwerer wieder verkaufen.

Die größeren Barren ab 100 Gramm eignen sich vor allem für Großanleger, während die Barren unter 100 Gramm für Kleinanleger oder Einsteiger empfehlenswert sind. Insgesamt gelten Barren als die beste Möglichkeit, im großen Stil in physisches Silber zu investieren. Einige Silberbarren hohen Gewichts lohnen sich dabei mehr als viele kleine, schon allein wegen der Lagerkapazitäten.

Im Gegensatz zu Goldbarren wird auf Silberbarren eine Mehrwertsteuer erhoben, die derzeit bei 19% liegt. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Interesse am Silberanlagemarkt noch ein großes Stück geringer ist als das Interesse an Gold. Dies bietet Anlegern aber zugleich eine Chance, frühzeitig in das industriell viel genutzte Edelmetall zu investieren. Auf einem handelsüblichen Silberbarren sind das Herstellerlogo, die Gewichtsangabe und der Silbergehalt eingeprägt.

Größere Barren werden überdies mit einer Barrennummer gekennzeichnet. Die bekanntesten Silberbarren-Hersteller sind das belgische Unternehmen Umicore und der deutsche Konzern Heraeus, der seinen Sitz in Hanau hat. Silberbarren sind bei Edelmetallhändlern und Banken sowie auch über Online-Aktionen erhältlich. Bei einem Handel über das Internet sollte sich der Käufer von der Seriosität des Anbieters überzeugen und Preise vergleichen, um nicht zu viel zu bezahlen.

Bei den Barren spielen das Aussehen und das Alter so gut wie keine Rolle. Ausschlaggebend sind das Gewicht und der Silbergehalt, so dass Käufer ausschließlich in das Edelmetall und nicht in andere Faktoren wie Prägung und Herkunft investieren. Dies unterscheidet die Barren klar von den Münzen. Die rechteckige Form der Barren dient einer möglichst effektiven und Platz sparenden Lagerung.

Für die Aufbewahrung von Silberbarren gilt dasselbe wie für Goldbarren und Münzen: es sollte ein möglichst hoher Sicherheitsstandart eingehalten werden. Ein hauseigener Tresor oder aber eine Lagerung in der Bank sind empfehlenswert. Eine Versicherung sollte ebenfalls vorhanden sein.


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